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ultraschallgezielte Punktion (ultraschallgezielte Biopsie)

Wenn in einer Ultraschalluntersuchung oder einer Computertomographie unklare Herde in der Leber aufgefallen sind oder ihre Lymphknoten im Bauchraum krankhaft vergrößert sind, bringt oft erst eine Gewebeprobe-Untersuchung unter dem Mikroskop Klarheit, welche Ursache dahintersteckt.

Eine Biopsie erfolgt unter Verwendung einer örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie), damit das Schmerzempfinden an der Stelle der Biopsie ausgeschaltet ist.

Damit für die Entnahme der Gewebeprobe auch genau die richtige Stelle getroffen wird, führe ich die Biopsie direkt unter Ultraschallkontrolle durch. Dadurch ist größtmögliche Sicherheit gewährleistet, dass das zu untersuchende Areal getroffen wird und dass es zu keiner Verletzung umliegender Strukturen kommt.

Vor jeder Biopsie findet ein persönliches Informationsgespräch statt, in dem alle Ihre Fragen beantwortet werden können.

Für Sie als Patient bedeutet die Durchführung einer ultraschallgezielten Biopsie, dass sie nüchtern zu mir in die Praxis kommen. Ich suche mit dem Ultraschallgerät die beste Punktionsstelle aus. Nach örtlicher Desinfektion und Betäubung wird dann die Gewebeprobe mit einer dünnen Nadel entnommen. Die Probe wird zur mikroskopischen Untersuchung zum Pathologen geschickt. Anschließend müssen Sie noch 2-3 Stunden liegen. Zum Abschluss wird eine Ultraschallkontrolle durchgeführt und Sie können nach Hause entlassen werden.

Befundbesprechung und Planung der Therapie finden bei mir oder beim zuweisenden Kollegen statt, sobald das Ergebnis der Gewebeprobe eingelangt ist (meistens 3-7 Tage nach Entnahme der Biopsie).

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